6:1-Sieg gegen PSG: Neymar glänzt beim „Wunder von Barcelona“

Der FC Barcelona hat im Achtelfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain mit 6:1 gewonnen und in einem der denkwürdigsten Spiele der Champions-League-Geschichte das geschafft, was noch nie einem Team zuvor gelungen war: einen 0:4-Rückstand aus dem Hinspiel zu drehen. Die historische Aufholjagd wird den Fans als „das Wunder von Barcelona“ im Gedächtnis bleiben. In einem Spiel, in dem Superstar Lionel Messi mal ausnahmsweise mal nicht Dreh- und Angelpunkt, übernahm Neymar die Verantwortung und trug mit seinen beiden Toren innerhalb der 88. und 90. Minute maßgeblich zum Erfolg der Katalanen bei. Auch am entscheidenden Tor von Sergi Roberto, in der fünften Minute der Nachspielzeit, war der Brasilianer als Vorlagengeber direkt beteiligt.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=CV-cOEf2sUs

Tor nach drei Minuten: Barça mit Traumstart

Der FC Barcelona ging in die Partie mit dem Wissen, mindestens vier Tore schießen zu müssen, um das Ergebnis aus dem Hinspiel zu egalisieren, und dementsprechend druckvoll war der Start. Das machte sich dann auch direkt bezahlt, gingen sie doch bereits nach drei Minuten durch einen Kopfballlupfer Luis Suárez in Führung.

Video: 1:0 durch Luis Suárez (3′)

https://www.youtube.com/watch?v=UCgB3O1d2Zc

In der 17. Minute verfehlte ein herrlicher Distanzschuss von „Ney“ nur knapp das Tor von Kevin Trapp. Von den Gästen, die im Hinspiel noch eine Glanzleistung hingelegt hatten, war im Camp Nou so gut wie gar nichts zu sehen. Symptomatisch für das schlechte Spiel war das 2:0 kurz vor der Halbzeit, bei dem Layvin Kurzawas Rettungsversuch per Oberschenkel unglücklich im eigenen Tor landete.

Mit 2:0 ging es in die Halbzeitpause, die Hälfte der Hausaufgaben war aus Sicht Barças erledigt. Und auch die zweite Halbzeit startete gut für die „Blaugrana“. Nach einem Foul von Meunier an Neymar, versenkte Messi den Elfmeter zum 3:0 im Tor.

Cavani trifft, Barcelona benötigt drei weitere Tore

Doch, als alles nach einem Spaziergang für die deutlich überlegenen Hausherren aussah, erzielte Edison Cavani in der 62. Minute das 3:1 und damit das so wichtige Auswärtstor der Pariser, Barcelona benötigte aufgrund der doppelt zählenden Auswärtstore nun drei weitere Treffer, eine Verlängerung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Neymar: zwei Tore und eine Vorlage in sieben Minuten

In der Schlussphase, als niemand mehr mit einem Wunder rechnete, überschlugen sich dann die Ereignisse. In der 88. Minute traf Neymar per herrlichem Freistoß, nur drei Minuten später versenkte er einen Elfmeter, bevor der eingewechselte Sergi Roberto nach Flanke von Neymar das 6:1 erzielte und damit die unglaubliche Aufholjagd perfekt machte. Der Brasilianer war, wenn man den provozierten Elfmeter, der zum 3:0 führte, berücksichtigt, an vier der sechs Barcelona-Tore direkt beteiligt!

Mit einem globalen Ergebnis von 6:5 (0:4 im Hinspiel in Paris und 6:1 im Camp Nou) steht das Team von Luis Enrique nun im Viertelfinale, das am 17. März (12 Uhr) in Nyon in der Schweiz ausgelost wird. Die Hinspiele werden am 11. und 12. April, die Rückspiele eine Woche später, am 18. und 19. April, ausgetragen.

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Video-Link: https://www.instagram.com/p/BRZUWmljuu7/?taken-by=neymarjr

Neymar mit starker Leistung beim Last Minute-Sieg gegen Leganés

Der FC Barcelona hat am 23. Spieltag einen knappen 2:1-Heimerfolg gegen den La Liga-Aufsteiger CD Leganés gefeiert und damit den Anschluss an Tabellenführer Real Madrid gehalten. Neymar war an beiden Toren der Katalanen direkt beteiligt.

Nach der bitteren 0:4-Hinspielniederlage unter der Woche im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain stand gestern Abend wieder der „triste“ LaLiga-Alltag für den FC Barcelona an. Das Team von Luis Enrique tat sich zum Abschluss des Fußballwochenendes in Spanien gegen Aufsteiger CD Leganés deutlich schwerer, als manch ein Fan vor dem Spiel erwartet hätte. Am Ende sicherte Lionel Messi Barca mit einem Last Minute-Elfmeter den knappen 2:1-Sieg.

Messi bringt Barca früh in Führung

Barca-Coach Luis Enrique nahm, anders als gedacht, im Vergleich zum Debakel in der Königsklasse gegen Paris nur wenige Änderungen an seiner Startelf vor. Ivan Rakitic bekam im zentralen Mittelfeld den Vorzug vor Andrés Iniesta und auch Jordi Alba musste auf der Außenbahn Luca Digne weichen. In der Offensive durfte das Dreiergespann „MSN“ rund um Messi, Luis Suárez und Neymar erneut von Anfang an ran.

Bereits nach vier absolvierten Minuten standen die drei Superstars von Barcelona bereits im Fokus der Partie, als Neymar Suárez auf der linken Seite schön frei spielte und dieser den Ball quer vor das gegnerische Tor spielte, wo Messi aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten musste und die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte.

Die Erleichterung über das frühe Tor war nicht nur den Spielern anzumerken, auch die Fans im Camp Nou reagierten entsprechend. Im Anschluss an die frühe Führung erspielte sich Barcelona weiter gute Chancen, verpasste es jedoch, einen zweiten Treffer und damit eine Vorentscheidung herbeizuführen. Aufsteiger Leganés zeigte sich von dem Rückstand wenig beeindruckt und suchte sein Glück selbst in der Offensive, zwei Mal bewahrte Marc Andre ter Stegen seine Mannschaft mit Paraden gegen Leganés-Stürmer El Zhar vor dem 1:1-Ausgleich. In den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff agierte Barça ähnlich passiv wie gegen Paris Saint-Germain und stellte erneut unter Beweis, warum man dieses Jahr nicht die besten Champions League-Quoten auf den Titelgewinn in der Königsklasse hat. Mit der knappen 1:0-Führung aus Sicht der Katalanen ging es dann jedoch in die Halbzeitpause.

Lopez gleicht aus, Messi mit Last Minute-Elfmeter

https://www.youtube.com/watch?v=Db7bgp4U5kg

Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es so aus, als hätte Barcelona wieder die Kontrolle über das Spiel bekommen. Aber Neymar & Co. verpassten es, sich aus dem deutlichen Ballbesitz-Vorteil aussichtsreiche Chancen zu erspielen. Und so kam es, wie es kommen musste: Außenseiter Leganés erhöhte erneut den Druck in der Offensive und wurde in der 71. Minute durch den 1:1-Ausgleich von Unai Lopez belohnt. Bitter ist vor allem die Tatsache, dass der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt keinesfalls unverdient war.

Bis kurz vor Ende der regulären Spielzeit sah es so aus, als würde der Aufsteiger die Sensation schaffen und einen Punkt aus dem Camp Nou entführen, doch dann bekam Barcelona in der 89. Minute nach einem Foulspiel von Leganés-Kapitän Mantovani an Neymar im eigenem Strafraum einen Elfmeter zugesprochen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lionel Messi souverän exakt neben dem linken Pfosten und sicherte seiner Mannschaft die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Meisterschaft in der Primera División.

Trotz des Siegs werden die Diskussionen rund um Luis Enrique und seine Zukunft auf der Trainerbank vom FC Barcelona sicherlich nicht abreißen. Es wird spannend zu sehen, wie lange der Ex-Barça-Profi die „Blaugrana“ noch führen wird. Barça liegt mit 51 Punkten Zählern aktuell auf dem 2. Platz hinter Real Madrid in der Tabelle, hat jedoch zwei Spiele mehr absolviert als die „Blancos“.

Die „Fusion“ von Neymar mit Messi

Dass Neymar und Messi beim FC Barcelona ein kongeniales Duo bilden und sich prächtig ergänzen ist nichts Neues und wurde gestern beim 7:0-Sieg des FC Barcelona über Celtic Glasgow zum wiederholten Male eindrucksvoll bewiesen. Der Brasilianer erzielte ein tolles Freistoßtor und bereitete vier Tore vor, Messi wiederum erzielte einen Hattrick und gab eine Torvorlage.

Diese besondere Verbindung äußert sich seit neuestem auch durch den Look (blonde Haare) der beiden Barça-Stars. Auf Instagram nahm sich Neymar selbst etwas auf die Schippe und verglich sich und Messi mit den Protagonisten der japanischen Anime-Serie Dragon Ball. Begleitet wurde das Foto, das nach der Partie gegen Celtic in der Umkleidekabine des Camp Nou enstand mit „FUSION Saiyajin“.

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https://www.youtube.com/watch?v=_oUS3RhUbiw

Neymar fehlt bei der Copa America – Superstar erst bei Olympia im Einsatz

Die brasilianische Nationalmannschaft scheint nicht aus ihrer Krise zu finden. Nach der historischen 1:7-Schlappe im Halbfinale der Heim-WM 2014 gegen Deutschland und dem kaum weniger enttäuschenden Aus im Viertelfinale der Copa America 2015 gegen Paraguay hat die Selecao mit einem 0:0 gegen Ecuador auch einen Fehlstart in die Jubiläumsausgabe der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft hingelegt.

In der Gruppe B, der außerdem Peru und Haiti angehören, sollte es Brasilien am Ende aber zumindest auf Platz zwei und damit ins Viertelfinale schaffen. Auch ohne Superstar Neymar, der bei der Copa America Centenario in den USA fehlt. Grund dafür sind keineswegs schwache Leistungen, sondern das Veto des FC Barcelona, der den Angreifer nicht für die Copa America im Juni und dann im August nochmals für die Olympischen Spiele abstellen wollte. Weil Olympia in diesem Jahr in Rio de Janeiro stattfindet, hat man in Brasilien die Sommerspiele höher gewichtet und sich mit Barça darauf geeinigt, dass Neymar nur im August abgestellt wird.

Bis dahin kann sich der 24-Jährige von einer anstrengenden Saison erholen, an deren Ende die Wiederholung des spanischen Doubles stand. Auch wenn Barça im Viertelfinale der Champions League gegen Atlético de Madrid das Aus ereilte, konnten die Katalanen unter dem Strich mit der Spielzeit zufrieden sein.

Auch Neymar persönlich, der in 34 Liga-Spielen 24 Tore und 18 Assists verbuchte und in den übrigen Wettbewerben (Champions League, Copa del Rey, Klub-WM) in 15 Begegnungen auf jeweils sieben Treffer und Vorlagen kam. Den Zahlen nach, aber auch mit Blick auf die gezeigten Leistungen war Neymars drittes Jahr in Barcelona sein bisher bestes. Mit Gold bei den Olympischen Spielen soll nun noch die persönliche Krönung folgen.

50. Tor von Neymar in der Primera División

Neymar hat in seinem 84. Spiel (6-0 gegen Getafe) im Camp Nou sein 50. Liga-BBVA-Tor erzielt. Es war das dritte Tor der Katalanen. Vorbereitet wurde es von Lionel Messi.

Der Brasilianer (24 Jahre und 36 Tage) ist damit der drittjüngste Spieler des FC Barcelona, der die Marke von 50 Ligatore erreicht, hinter Lionel Messi (21 Jahre, 271 Tage) und Mariano Martín (23 Jahre und 124 Tage).